AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Lieferung von Waren, die zwischen dem Vive Maria Onlineshop (nachfolgend „Verkäufer“) und seinen Kunden geschlossen werden. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt wurde.

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu privaten Zwecken abschließt. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen Tätigkeit handelt.

2. Vertragsschluss

Die im Online-Shop dargestellten Produkte stellen kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.

Mit Abschluss des Bestellvorgangs gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Kauf der ausgewählten Waren ab. Der Vertrag kommt zustande, sobald der Verkäufer die Bestellung innerhalb von fünf Tagen durch Auftragsbestätigung, Lieferung der Ware oder Zahlungsaufforderung annimmt.

Der Vertragstext wird nach Vertragsschluss gespeichert und dem Kunden per E-Mail übermittelt. Vor Abschluss der Bestellung können Eingabefehler über die üblichen Browser- und Tastaturfunktionen korrigiert werden.

Vertragssprache ist Deutsch. Die Bestellabwicklung erfolgt in der Regel per E-Mail. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die angegebene E-Mail-Adresse korrekt ist und E-Mails des Verkäufers empfangen werden können.

3. Widerrufsrecht

Verbrauchern steht das gesetzliche Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der separaten Widerrufsbelehrung.

Das Widerrufsrecht gilt nicht für Verbraucher, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses ihren Wohnsitz und ihre Lieferadresse außerhalb der Europäischen Union haben.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

Alle angegebenen Preise sind Gesamtpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Eventuelle Versandkosten werden im Bestellprozess gesondert ausgewiesen.

Bei Lieferungen in Länder außerhalb der Europäischen Union können zusätzliche Kosten wie Zölle, Steuern oder Bankgebühren entstehen, die vom Kunden zu tragen sind.

Die verfügbaren Zahlungsarten werden im Online-Shop angezeigt. Je nach gewählter Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über externe Zahlungsdienstleister wie PayPal, Shopify Payments (Stripe) oder Klarna. Es gelten ergänzend die jeweiligen Bedingungen dieser Zahlungsdienstleister.

Bei bestimmten Zahlungsarten kann eine Bonitätsprüfung durchgeführt werden. Der Verkäufer behält sich vor, einzelne Zahlungsarten nach dem Ergebnis dieser Prüfung nicht anzubieten.

5. Liefer- und Versandbedingungen

Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden im Bestellprozess angegebene Lieferanschrift innerhalb des angebotenen Liefergebietes. Bei Auswahl der Zahlungsart PayPal ist die dort hinterlegte Lieferanschrift maßgeblich.

Kann eine Zustellung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, nicht erfolgen, trägt der Kunde die dadurch entstehenden angemessenen Mehrkosten. Dies gilt nicht für die Hinsendekosten bei einem wirksamen Widerruf. Für Rücksendekosten gelten die Bestimmungen der Widerrufsbelehrung.

Die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der Verschlechterung der Ware geht bei Verbrauchern grundsätzlich mit Übergabe der Ware über. Für Unternehmer geht die Gefahr bereits mit Übergabe an das Transportunternehmen über.

Sollte eine Lieferung aufgrund unvorhersehbarer Nichtverfügbarkeit der Ware nicht möglich sein, ist der Verkäufer zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Bereits geleistete Zahlungen werden unverzüglich erstattet.

Eine Selbstabholung der Ware ist nicht möglich.

6. Eigentumsvorbehalt

Bis zur vollständigen Bezahlung bleibt die gelieferte Ware Eigentum des Verkäufers.

7. Mängelhaftung (Gewährleistung)

Es gelten die gesetzlichen Vorschriften zur Mängelhaftung, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist.

Gegenüber Unternehmern beträgt die Verjährungsfrist für Mängel bei Neuwaren ein Jahr ab Ablieferung der Ware. Bei gebrauchten Waren sind Mängelrechte ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

Die vorstehenden Einschränkungen gelten nicht bei Vorsatz, Arglist, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz oder soweit gesetzlich zwingend gehaftet wird.

Unternehmer haben die kaufmännischen Untersuchungs- und Rügepflichten gemäß § 377 HGB zu beachten.

Verbraucher werden gebeten, offensichtliche Transportschäden beim Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer zu informieren. Die gesetzlichen Gewährleistungsrechte bleiben hiervon unberührt.

8. Haftung

Der Verkäufer haftet uneingeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Gleiches gilt bei einer übernommenen Garantie oder einer Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden beschränkt. Im Übrigen ist eine Haftung ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

Diese Haftungsregelungen gelten auch für gesetzliche Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Verkäufers.

9. Anwendbares Recht

Für sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen Verkäufer und Kunde gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der Schutz zwingender gesetzlicher Vorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht eingeschränkt wird.

Diese Rechtswahl gilt außerdem nicht für Verbraucher, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses ihren Wohnsitz und ihre Lieferadresse außerhalb der Europäischen Union haben, soweit das gesetzliche Widerrufsrecht betroffen ist.

10. Gerichtsstand

Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen mit Sitz in Deutschland, ist der Geschäftssitz des Verkäufers ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis.

Hat der Kunde seinen Sitz außerhalb Deutschlands, ist ebenfalls der Geschäftssitz des Verkäufers Gerichtsstand, sofern der Vertrag der beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit des Kunden zuzurechnen ist. Der Verkäufer ist jedoch berechtigt, den Kunden auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.

11. Alternative Streitbeilegung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) bereit:

https://ec.europa.eu/consumers/odr

Der Verkäufer ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.